Line6 Gitarrenverstärker Flextone III Combo / 75 Watt / 4 Presets / 12" LS-Chassis

Musique Favre

  • CHF 460.00
  • Sie sparen CHF 790


Line6 Gitarrenverstärker Flextone III Combo / 75 Watt / 4 Presets / 12" LS-Chassis - inklusive Abdeckungshülle
UVP ca. CHF 1250.--
Sonderpreis für unser Ausstellungsmodell CHF 460.--
6 Monate Garantie, neu - Ausstellungsmodell
Superschnäppchen - viel Qualität für sehr wenig Geld
Kein Versand möglich - muss abgeholt und vor Ort in bar bezahlt werden

Flextone III (Standard): Liefert 75 Watt Mono über einen einzelnen, speziell für Line 6 gefertigten 1x12-Zoll Celestion-Lautsprecher.

Das Herzstück des Flextone III ist seine physikalische Amp-Modellierung, die deutlich flexibler aufgebaut war als bei früheren Modellen:

-       32 Amp-Modelle: Der Drehregler auf der Frontseite bietet direkten Zugriff auf 16 klassische Verstärker-Simulationen. Über eine Zweitbelegung (Kombination mit Tasten) verdoppelt sich diese Auswahl auf 32 Modelle – von cleansen Legenden wie dem Roland JC-120 und Fender Twin über Klassiker wie Vox AC-30 und Marshall JCM 800 bis hin zu High-Gain-Amps von Mesa/Boogie oder Soldano. 

-       16 Cabinet-Simulationen: Eine echte Besonderheit für die damalige Zeit war die "Mix 'n' Match"-Funktion. Hält man den Amp-Wahlschalter gedrückt und dreht ihn, lässt sich die simulierte Lautsprecherbox (vom kleinen 6x9 Supro-Speaker bis hin zur mächtigen 4x12 Marshall Basketweave) völlig unabhängig vom gewählten Amp-Modell einstellen.

-       Bord-Effekte: Die Effekte basieren auf den berühmten Line-6-Pedalen wie dem DL4 und MM4. Aufgeteilt in drei separate Regler bietet der Amp zeitgleich Kompressor, diverse Modulationseffekte (Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo, Rotary), eine eigenständige Delay-Sektion (u.a. mit Sweep Echo und Tape Echo) sowie drei Reverb-Arten.

-       Die Software-Brücke: Über die rückseitigen MIDI-Anschlüsse lässt sich der Amp mit dem PC verbinden. Mit der (historischen) Software Line 6 Edit lassen sich alle Parameter visuell am Computer anpassen. Zudem besitzt der Verstärker versteckte Tastenkombinationen beim Einschalten (z. B. Tap Tempo + Comp + Mod Select), um Presets direkt als SysEx-Daten an einen PC oder einen zweiten Flextone zu senden.

-       Die 4-Preset-Begrenzung am Gerät: Genau wie beim Roland VGA-3 bietet das Bedienfeld am Gehäuse selbst nur direkten Zugriff auf 4 Speicherplätze (A, B, C, D). Wer das volle Potenzial nutzen und alle 36 internen Presets abrufen möchte, ist zwingend auf ein optionales Fusspedal wie das FBV Shortboard angewiesen.

-       A.I.R. II Direkt-Ausgänge: Die Modelle Plus und XL besitzen zwei XLR-Direktausgänge inklusive Line-6-eigener Boxensimulation (A.I.R. II). Das war damals ein riesiger Pluspunkt für die direkte Abnahme ins Mischpult oder für Studio-Aufnahmen, ohne ein Mikrofon vor den Amp stellen zu müssen.

-       Klangcharakter: Die Celestion-Lautsprecher wurden so abgestimmt, dass sie möglichst linear agieren, um das Digital-Modeling unverfälscht wiederzugeben. Während die Flexibilität damals Maßstäbe setzte, bemängeln manche Musiker aus heutiger Sicht im direkten Vergleich zu Röhrenamps eine gewisse "digitale Steifheit" bei der Dynamik und Ansprache.


Wir empfehlen ausserdem