Fender American Standard Stratocaster Natural Ash „Late 70s Strat“ / „CBS Stratocaster“
Fender American Standard Stratocaster Natural Ash „Late 70s Strat“ / „CBS Stratocaster“
Vintage E-Gitarre aus dem Ende der 70er Jahre
Nettopreis cash 3090.-- (Barzahlung bei Abholung) / Versand für +30.-- möglich
Frisch ab Service, 3 Monate Garantie, Occasion in guten Zustand
- Produktionsort: Die Gitarre wurde im historischen Fender-Werk in Fullerton, Kalifornien (USA), gebaut. Dies war die Hauptproduktionsstätte während der sogenannten CBS-Ära von Fender.
- Produktionszeitraum: Offiziell steht das Präfix „S9“ für das Jahr 1979 („S“ steht für Seventies/Siebzigerjahre, die Folgeziffer „9“ für das Jahr 9). Da Fender damals jedoch deutlich mehr serialisierte Kopfplatten-Aufkleber (Decals) druckte als Gitarren fertiggestellt wurden, zog sich die Verwendung der „S9“-Nummerngruppe nachweislich von 1978 bis weit in das Jahr 1981 hinein.
- Die Mechaniken: Ab Werk sind die geschlossenen, verchromten Mechaniken mit dem eingeprägten Fender-„F“ auf der Rückseite verbaut („F-Tuner“).
- Zwei Saitenniederhalter: Auf der Kopfplatte befinden sich zwei metallische Führungen (String Trees) für die E-/A- sowie die D-/G-Saiten.
Korpus und Hardware-Merkmale
- Die Lackierung: Eschenholz Natural mit einer schönen, markante Maserung. Verwendet wurde eine dicke, hochglänzende Polyester-Lackierung.
- Schwarze Plastikteile: Im Gegensatz zu den weissen Pickguards der 50er- und 60er-Jahre besitzen späte 70s-Strats standardmässig ein 3-lagiges, schwarzes Schlagbrett sowie schwarze Reglerknöpfe und Tonabnehmerkappen.
- Die Brücke / Tremolo: Es ist ein einteiliger Druckguss-Block (oft aus einer Zink-Legierung) verbaut, bei dem die Saitenreiter ebenfalls eine glatte Guss-Optik haben. Alternativ gab es diese Gitarren auch als „Hardtail“ (ohne Tremolo-System, bei dem die Saiten von hinten durch den Korpus geführt werden).
Hals und Elektronik
- „Skunk Stripe“ & Walnuss-Pfropfen: Auf der Rückseite des Halses verläuft ein dunkler Streifen aus Walnussholz (der sogenannte Skunk Stripe), über den der Halsstab eingelegt wurde. Auf der Kopfplatte, direkt hinter dem herausstehenden „Bullet“-Trussrod-Einstellmechanismus, sitzt ein kleiner, runder Walnussholzeinsatz.
- Flache Bünde: Die originalen Bundstäbchen aus dieser Ära waren vergleichsweise breit, aber sehr flach im Profil. Der Griffbrettradius ist mit 7.25 Zoll recht stark gewölbt (Vintage-Spezifikation).
- „Grey Bottom“ Tonabnehmer: Die Tonabnehmerspulen besitzen auf der Unterseite meist eine graue (selten schwarze) Fiberglas-Bodenplatte. Auf diese Unterseite wurde ab Werk oft ein mehrstelliger Datumsstempel in blauer oder grauer Tinte aufgestempelt.
Die 3-Punkt-Halsverschraubung (engl. 3-Bolt Neck Plate) ist das markanteste mechanische Merkmal der CBS-Ära. Sie wurde 1971 eingeführt und blieb bis zum Ende dieser Baureihe im Jahr 1981 der absolute Standard.
- Das große Fender-„F“: Auf der verchromten Platte ist das klassische, geschwungene CBS-Fender-Logo eingeprägt.
- Das Micro-Tilt-System: Direkt unter der dritten (unteren) Schraube befindet sich ein kleines Loch. Dahinter verbirgt sich eine Madenschraube im Korpus. Mit ihr kann man den Neigungswinkel des Halses millimetergenau einstellen, ohne den Hals komplett abschrauben und Holzstreifen (Shims) unterlegen zu müssen.