Line6 Gitarrenverstärker Flextone III Combo / 75 Watt / 4 Presets / 12" LS-Chassis
Line6 Gitarrenverstärker Flextone III Combo / 75 Watt / 4 Presets / 12" LS-Chassis - inklusive Abdeckungshülle
UVP ca. CHF 1250.--
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6 Monate Garantie, neu - Ausstellungsmodell
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Flextone III (Standard): Liefert 75 Watt Mono über einen einzelnen, speziell für Line 6 gefertigten 1x12-Zoll Celestion-Lautsprecher.
Das Herzstück des Flextone III ist seine physikalische Amp-Modellierung, die deutlich flexibler aufgebaut war als bei früheren Modellen:
- 32 Amp-Modelle: Der Drehregler auf der Frontseite bietet direkten Zugriff auf 16 klassische Verstärker-Simulationen. Über eine Zweitbelegung (Kombination mit Tasten) verdoppelt sich diese Auswahl auf 32 Modelle – von cleansen Legenden wie dem Roland JC-120 und Fender Twin über Klassiker wie Vox AC-30 und Marshall JCM 800 bis hin zu High-Gain-Amps von Mesa/Boogie oder Soldano.
- 16 Cabinet-Simulationen: Eine echte Besonderheit für die damalige Zeit war die "Mix 'n' Match"-Funktion. Hält man den Amp-Wahlschalter gedrückt und dreht ihn, lässt sich die simulierte Lautsprecherbox (vom kleinen 6x9 Supro-Speaker bis hin zur mächtigen 4x12 Marshall Basketweave) völlig unabhängig vom gewählten Amp-Modell einstellen.
- Bord-Effekte: Die Effekte basieren auf den berühmten Line-6-Pedalen wie dem DL4 und MM4. Aufgeteilt in drei separate Regler bietet der Amp zeitgleich Kompressor, diverse Modulationseffekte (Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo, Rotary), eine eigenständige Delay-Sektion (u.a. mit Sweep Echo und Tape Echo) sowie drei Reverb-Arten.
- Die Software-Brücke: Über die rückseitigen MIDI-Anschlüsse lässt sich der Amp mit dem PC verbinden. Mit der (historischen) Software Line 6 Edit lassen sich alle Parameter visuell am Computer anpassen. Zudem besitzt der Verstärker versteckte Tastenkombinationen beim Einschalten (z. B. Tap Tempo + Comp + Mod Select), um Presets direkt als SysEx-Daten an einen PC oder einen zweiten Flextone zu senden.
- Die 4-Preset-Begrenzung am Gerät: Genau wie beim Roland VGA-3 bietet das Bedienfeld am Gehäuse selbst nur direkten Zugriff auf 4 Speicherplätze (A, B, C, D). Wer das volle Potenzial nutzen und alle 36 internen Presets abrufen möchte, ist zwingend auf ein optionales Fusspedal wie das FBV Shortboard angewiesen.
- A.I.R. II Direkt-Ausgänge: Die Modelle Plus und XL besitzen zwei XLR-Direktausgänge inklusive Line-6-eigener Boxensimulation (A.I.R. II). Das war damals ein riesiger Pluspunkt für die direkte Abnahme ins Mischpult oder für Studio-Aufnahmen, ohne ein Mikrofon vor den Amp stellen zu müssen.
- Klangcharakter: Die Celestion-Lautsprecher wurden so abgestimmt, dass sie möglichst linear agieren, um das Digital-Modeling unverfälscht wiederzugeben. Während die Flexibilität damals Maßstäbe setzte, bemängeln manche Musiker aus heutiger Sicht im direkten Vergleich zu Röhrenamps eine gewisse "digitale Steifheit" bei der Dynamik und Ansprache.